Donnerstag, 26. Januar 2017

Ballast loswerden...

...ist eine Aufgabe, der wir uns auch 2017 wieder stellen werden. Wir werden nach und nach altes Zeug ausmisten und teils zum Verkauf anbieten, teils aber auch verschenken oder in Containern versenken, wenn nichts anderes mehr hilft.

Natürlich finden wir hier und da kleine Schätzchen aus der Brauereizeit von Remos Vater.  So haben wir ein paar alte Zapfhahnschilder gefunden, die vom einen oder anderen Sammler  gesucht werden.


Aber nicht alles, was so rumdümpelt, ist in so gutem Zustand, leider.  Eine alte Bierfahrermütze hat die Lagerung in der Garage nicht so gut überstanden.
Aber ich denke, sie kann restauriert werden, wenn sich ein Liebhaber dafür findet. Das muss halt jeder selbst für sich entscheiden, ob er sowas noch erwerben mag. Oder eben nicht.

Alte VHS-Kassetten haben wir auch aus den Regalen genommen und in eine Kiste gepackt. Es sind hauptsächlich Zeichentrickfilme darauf, aber wohl auch ein paar "richtige" Filme, und viel aus dem Fernseher aufgenommenes Zeug. Die kann man nur noch verschenken, denken wir - und wenn sie niemand will, gehts ab in die Tonne! Und so geht es uns sicher noch mit mehreren Dingen.

Es sammelt sich eine Menge Kram an im Laufe der Zeit. Zinnlöffel, vergoldete Bestecke, irgendwelche Dekoobjekte aus der alten Bar der Schwiegereltern...naja, man kann es nur nach und nach sichten und trennen in gut und schlecht. Eine Menge Zeugs. Eine große Aufgabe...

Wie gut, dass wir uns wenigstens nicht andauernd neue Dinge anschaffen. So wird dann doch hier und da mal ein kleines Plätzchen wieder frei...hoffentlich.

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Noch einmal in diesem Jahr....

...will ich hier ein paar Zeilen hinterlassen. Es war für uns - wie eigentlich jedes Jahr zuvor - mal gut, mal schlecht...im Großen und Ganzen also durchwachsen.

Zwei kurze Urlaube hatten wir, und die waren auch schön und taten gut. Bamberg hatte insofern eine nachhaltige Wirkung, dass ich danach schon zweimal Bierlikör "eingekocht" hab - die zweite Rutsche reift (zum Teil) noch; die erste hat den vollen Reifegrad (laut Rezept schmeckt das Zeug 3 Monate nach dem Einkochen am besten) gar nicht erreicht. Zum Teil wurde er verschenkt, zum Teil "auf Reife geprüft" und Gästen zum Kosten angeboten. Hier ein Bild vom Tag der Entdeckung:


Ende März zog Kevin aus. Das war für uns eigentlich die größte Veränderung. Aber das Kind wohnt in der Nähe, man sieht sich fast wöchentlich, und es passte einfach alles zu dem Zeitpunkt.


Unser Bad wurde endlich renoviert. 4Wochen lang hatten wir eine staubige Angelegenheit in der Wohnung, aber nun sollte es wohl die nächsten 20 Jahre gut sein...zumindest im Bad.



Ein Zeckenbiss machte mir im Spätsommer zu schaffen. Er warf mich ein klein wenig in meinen Trainingsbemühungen zurück, weil mit das Antibiotikum zwar half, aber auch ein bisschen zusetzte. Und nach Absetzen schlug, wie schon fast erwartet, eine Erkältung zu. Hat mich ein wenig frustriert und geärgert, aber da war halt nichts zu machen.

Im Oktober kam dann die Sache mit Schwiegermutters Bein. Letztendlich sind wir froh, dass sie nun wieder am Rollator einigermaßen mobil ist; die Sache hätte auch, wie wir im Nachhinein noch einmal hörten, mit einer Amputation enden können. Also: großes Glück gehabt!

Ja, das war 2016, mal persönlich ganz grob betrachtet. Natürlich gab es auch weitere Familienereignisse drum herum; eine Konfirmation, eine Hochzeit, eine Geburt. Eine Trennung und eine Partnerfindung. Und noch viele, viele weitere Ereignisse, die die Großfamilie betrafen. Wie das Leben halt so ist...

Und vermutlich geht es 2017 auch so weiter. Gute Zeiten, schlechte Zeiten.

Ich wünsche natürlich allen immer gute Zeiten! In diesem Sinne - einen guten Start ins Jahr 2017, und sind sie doch mal schwer, die Zeiten - kommen auch mal wieder bessere.





Montag, 5. Dezember 2016

Schönstes Winterwetter...

...am vergangenen Wochenende. Da musste man doch einfach raus in die Sonne, oder?



Außerdem zog es uns am Freitag in die Stadt. Die leider doch voller war als gedacht - aber am Nachmittag ließ es sich trotzdem noch ganz gut und entspannt bummeln. Kevin, der noch Urlaub hatte, kam Mittags dazu. Zum Abschluß des Tages gab es ein Gläschen Met auf dem Weihnachtsmarkt. Heiß!

Aber lecker. Wurde dann ja auch recht schnell kühler, bei der Kälte.

Tja, und heute verbrate ich einen Resturlaubstag. Wetter ist immer noch schön. Remo muss aber leider heute früh einen Termin wahrnehmen - mal sehen, wann er zurückkommt. Dann können wir den angebrochenen Tag sicher noch gut nutzen.


Sonntag, 27. November 2016

Das Wochenende...

...der Spaziergänge. Nachdem in letzter Zeit die Wochenenden anders belegt waren und sich höchstens mal Zeit für eine kleine Runde im Hellen ergab, haben wir es an diesem Wochenende mal wieder geschafft, ein bisschen länger an der Luft zu sein.

Gestern sind wir mal wieder um den Altwarmbüchner See marschiert. Es war zwar sehr diesig und auch echt kalt, und durch den Nebel kroch einem am Ende dann auch die Feuchtigkeit unter die Klamotten, aber es tat sehr gut. War auch ein schönes Licht, um wieder mal ein paar Bildchen zu machen.




Und heute haben wir unsere sonst "übliche" Runde durch den Wald gemacht. Dauert meist nur eine Stunde, ist aber immer ganz gut für die Seele. Heute waren auch beide Jungs mit - und obwohl Kevin keinen Bock auf Fotos hatte; einmal hab ich es geschafft, uns alle 4 aufs Bild zu bannen. Zumindest teilweise. Und sehr unscharf. Aber wurscht - das taugt als Erinnerung an das seltene Familienspaziergangs-Ereignis!

Und nun ist schon wieder Wochenende Ende. Fast. So schnell geht das. War aber schön!

Freitag, 21. Oktober 2016

Alltag gibts nicht

Wenn ich mal die vergangenen Wochen betrachte - nee, es gibt keinen Alltag. Jeden Tag geschieht irgendwas, und manchmal sind die Geschehnisse einschneidend und ändern Gewohnheiten und Lebensumstände.

Vor 14 Tagen zerbrach meiner Schwiegermutter ein Halteelement im Kniegelenk; seitdem ist unser "Alltag" komplett verwandelt. Die OP ist nun inzwischen gelaufen, und die weitere Genesung ist entscheidend, wie Alltag in Zukunft aussehen wird - sowohl für die Schwiegereltern, als auch für uns. Natürlich werden sich neue Gewohnheiten bilden, so wie wir auch in den letzten zwei Wochen zu manch neuen Lösungen finden mussten und gefunden haben. Ich gehe hier nicht ins Detail, aber sicher ist - man findet sie. Wir müssen abwarten, wie es kommt; Geduld ist gefragt, von allen Seiten.

Die letzte Woche hatte ich Urlaub, und das war gut so. Ich konnte die Familie unterstützen,  wir hatten ein bisschen Zeit, Dinge zu besprechen und zu überdenken. Manches auch zu organisieren - gemeinsam packt man das doch besser, und manchmal vereinfacht es einfach auch die Organisation, wenn man ein bisschen Zeit und Muße hat.

Wie schon damals, als meine Eltern schwer krank waren, rückt auch hier die Familie wieder enger zusammen. Mein Schwager macht selbst gerade eine schwere Zeit durch; umso bewundernswerter finde ich jetzt, wie auch er sich einsetzt. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam die anstehenden Aufgaben meistern werden; es ist jetzt schon deutlich zu spüren, dass wir ein gutes Team sind, wie ich finde. Aus schweren Zeiten kann man auch gestärkt hervorgehen.

Ich schaue zuversichtlich in die Zukunft. Der neue Alltag wird nicht ewig währen und, genau wie der alte, sich wandeln...und naja, wie gesagt, so  richtig "Alltag" gibts ja eh nicht - nur Gewohnheiten, die sich ändern oder umorganisiert werden müssen.

Leben ist Veränderung...packen wirs an!


Samstag, 1. Oktober 2016

Monat für Monat...

...geht ins Land, und mein Blog bleibt leer! Ja, die Zeiten ändern sich.

In der Zwischenzeit haben wir Besucher empfangen. Eine Zecke hat mich gebissen und mir offenbar ein paar neue "Mitbewohner" in den Körper gesetzt, die ich immer noch mit einer Chemiekeule zu bekämpfen suche. Unsere Abteilung hat einen Kongress ausgerichtet, an dem wir zeitweise teilnehmen durften. Ich war ein bisschen kreativ tätig, ein bisschen faul, ein bisschen hab ich auch gesportelt, ein wenig in Alberts neuem Buch herumgekritzelt...es gab viel zu tun, und natürlich wird man niemals fertig. :) Das nennt sich dann wohl LEBEN! :)

Dieses Wochenende ist erstmals seit langem das Wetter mal nicht so strahlend, dass man es unbedingt "ausnutzen" müsste, und so gibt es auch mal wieder ein bisschen Zeit für einen Eintrag.

Der September in Bildern ist schnell gezeigt. Da ich von der Arbeit niemals Bilder zeige - außer vielleicht einmal so einem...

...und ich dort eigentlich am meisten geknipst hab, weil Abschiede anstanden, gibt es nur Bilder von einem wundervollen Sonnentag am Maschsee und einem Markttagbesuch im Zoo. Eine kleine Auswahl:




Im Zoo bei den Markttagen trafen wir natürlich wieder auf Bauer Heinrich und Magd Martha.  Remo hatte ein Pröbchenglas Einbecker Kellerbier, von dem er nicht begeistert war, und natürlich hat er sich wieder EINEN Apfel gekauft. Macht er jedes Jahr. :)




Ich hab dann noch einen etwas umfangreicheren Einkauf der angebotenen Spezialitäten in der Scheune getätigt - die stellten dann unser Mittagessen dar, denn wir waren etwas knapp in der Zeit (....also Remo eigentlich, nicht ich), weil ja Hannover 96 jetzt immer Mittags kicken muss. Zweite Liga ist halt irgendwie doch blöd!

Tja, und nun schreiben wir Oktober, und pünktlich dazu ist es frisch geworden und es fallen so komische Wassertropfen vom Himmel. Wie heißt das nochmal? Achja, Regen...:)

Nun denn! Schauen wir mal, wie das Leben so weiterspielt!




Freitag, 26. August 2016

Drei Urlaubswochen....

...liegen nun (leider) schon wieder hinter mir - erst wartet man ungeduldig darauf, dann ist der Tag gekommen, und man denkt: BOAH! 3 ganze Wochen! - tja, und dann ist er ratz-fatz wieder vorbei.

Aber - wir haben viel erlebt, und ich habe auch vieles erledigen können, was im Alltag liegengeblieben ist bzw. wozu ich nicht die notwendige Muße hatte. Oder auf die ich einfach keinen Bock hatte, weil immer die Zeit so knapp ist während der Arbeitswochen und man sie einfach für andere Dinge braucht.

So hab ich zum Beispiel den Livechat von HTC in  Anspruch genommen, um mein altes Handy, das irgendwann im Mai in den Flugmodus gefallen ist und sich nicht wieder entsperren ließ, weil die Entsperrungsmaske nicht mehr erschien, die ich immer benutzt hatte und mir stattdessen eine Codeabfrage angezeigt wurde. Weil mir damals irgendwie niemand helfen konnte, hab ich mir kurzerhand ein neues zugelegt - aber ich wollte dem alten nochmal eine Chance geben. Was soll ich sagen - nach einigem Hin und Her und vielen vergeblichen Versuchen erbarmte sich das Handy dann doch noch und zeigte eine andere Maske als den Flugmodus! WOW! Es klappte dann zwar auch nicht mit der ersten Eingabe,  sondern erst mit der zweiten, aber das gute Stück ist reanimiert!

Arzt- und Frisörbesuche standen auch auf dem Programm. Abgehakt! Juchu! Und noch dies und das...

Wir sind auch verreist - 5 Tage Wien in der ersten Urlaubswoche. Blöderweise haben wir bei der Buchung nicht aufgepasst, und der letzte Urlaubstag dort, der Montag, war ein Feiertag. Schön für die Wiener, weniger schön für uns. Aber, was mir sehr wichtig war - wir haben auch Albert, der sich ja aufgrund eines privaten Projektes derzeit recht rar macht, mal wieder getroffen. 

 Nein, er arbeitet jetzt nicht in einem der zahlreichen Gärten Wiens - sein nächstes Buch ist - neben dem Projekt - in Arbeit. 

Ansonsten ist Wien, wie es immer war...und wir haben wieder ein paar Brauereigasthöfe aufgesucht und auf dem Hof der Ottakringer Brauerei, der größten Wiens, das Bier gekostet. Ich hatte ein "Null komma Josef Radler" - lustiger Name für ein alkoholfreies Radler. War sehr lecker, der Josef, und im Nullkommanichts leergetrunken! :D Vielleicht rührt er daher, der Name.

Ein paar Tage nach unserer Rückkehr bekamen wir Besuch aus Japan.  Yo, ein Blogfreund aus alten Blog.de-Tagen, wollte sich noch ein bisschen Hannover anschauen - vor 5 Jahren reichte es nur für einen Zoobesuch. Dieses Mal war ein bisschen mehr Zeit, und so bekam er hier so dies und das zu sehen.
Einen Bücherschrank
 Ernst August
 Üstrafahrer in Röcken
 Die Stadt in Trümmern
 Leipniz, der überall zu sein schien
 Einen Sakai-Fan
 Der Luftsprung musste sein. Ich wollte das so. :)
 Der Maschsee
 Fanartikel von Hannover 96
 Einen Bus
 Einem Braumeister die Hand schütteln.
 Das goldene Tor in Herrenhausen - watt mutt, datt mutt!
 Die Sonnenuhr.
 Die große Fontäne, allerdings auf halber Höhe.

Und die Grotte. Und die Altstadt. Und, und, und....und zum Schluss den Flughafen - auf Wiedersehen, Yo! Schön, dass Du uns besucht hast!

Ja, und nun ist er vorbei, der lange Urlaub. Viel zu schnell. Wie immer.

Nuja, wenigstens ist noch Wochenende! :)